Vom Erleben zur Form
Unsere Arbeit beginnt mit Aufmerksamkeit für Landschaft und Kultur, für Licht, Farbe und Material. Im Sinne eines 'Sense of Place' erkunden wir die charakteristischen und atmosphärischen Qualitäten eines Ortes und entwickeln daraus unsere Entwürfe.
Im Dialog verbinden sich Beobachtungen und Ideen mit Material und Form. Entwurf und Gestaltung verstehen wir dabei als professionelle und kulturelle Praxis – als ein Erkunden, Übersetzen und Entwickeln.
So entstehen fotografische und textile Objekte an der Schnittstelle von Design und Kunst. Sie verbinden Funktion und Poesie und wollen atmosphärische Qualitäten erfahrbar machen.-
Sense of Place bezeichnet eine gestalterische Haltung, die von den besonderen Qualitäten eines Ortes ausgeht. In der Tradition von Christopher Alexander, Christian Norberg-Schulz und Juhani Pallasmaa wird ein Ort nicht allein über seine sichtbaren Merkmale verstanden, sondern über das Zusammenspiel von Raum, Material, Licht, Farbe, kulturellem Kontext und sinnlicher Wahrnehmung.
Im Zentrum stehen atmosphärische Qualitäten: jene oft schwer benennbaren Eigenschaften, durch die ein Ort eine eigene Präsenz und Identität entwickelt. Gestaltung bedeutet in diesem Sinne, diese Qualitäten aufmerksam wahrzunehmen, sie zu interpretieren und in eine zeitgenössische Form zu übersetzen.